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Gestern noch der Junior, heute der Chef im Familienunternehmen

Als Tochter/Sohn zum Chef im eigenen Unternehmen - Vom „Inhaberkind“ zur Führungsperson

Töchter und Söhne aus inhabergeführten Unternehmen stehen vor einer großen Herausforderung, wenn sie in der elterlichen Firma Führungsaufgaben oder die ganze Firma übernehmen.

Details

Thema: Gestern noch der Junior, heute der Chef im Familienunternehmen
Bildungsbereich: Seminare für Fach- und Führungskräfte
Zielgruppen: Geschäftsführer/-innen, Fach- und Führungskräfte
Voraussichtl. Beginn: 18.09.2017
Voraussichtl. Ende: 18.09.2017
Uhrzeit: Auf Anfrage
Veranstaltungsort: Bochum
Unterrichtsform: Tagesseminar
Preis: 245 € (MwSt. frei)
Preisinformationen:

Inklusive Tagungsgetränke und -speisen.

Seminarziele:
In diesen Unternehmen gibt es auf der einen Seite meist langjährige Mitarbeiter, die diese Personen noch aus den Zeiten kennen, als sie noch Kinder waren. Diese Mitarbeiter müssen jetzt die neue Aufgabe des „Inhaberkindes“ akzeptieren. Auf der anderen Seite muss die junge Führungskraft damit umgehen, dass diese in unterschiedlichen Ausprägungen erlebten ehemals „Großen“ nun ihre Mitarbeiter sind.
Regelungsbedarf gibt es auch mit den Eltern als Firmeninhaber. Die Grenzen ihrer Doppelrolle, auf der einen Seite Eltern, auf der anderen gleichzeitig Inhaber zu sein, lässt sich manchmal nicht klar erkennen und führt zu Überschneidungen. Die Eltern sollten aber dafür Sorge tragen, dass ihr Kind als junge Führungskraft Aufgabenfelder findet, die eigenständig und eigenverantwortlich wahrgenommen werden können. Hier bedarf es einer Reihe von gemeinsamen Absprachen und Vereinbarungen.
So ergibt sich für die Töchter und Söhne eine spannende und zugleich sensible Herausforderung. Die wirkliche Akzeptanz als Führungsperson zu bekommen gleicht anfangs einer Gratwanderung. Sowohl fachliche wie menschliche Qualitäten sind gefordert, im Umgang mit den Eltern auf der einen und den Mitarbeitern auf der anderen Seite einen guten Weg zu finden. Kommunikative Fähigkeiten sind besonders den Eltern gegenüber gefordert, neue Ideen so zu vermitteln, dass sie nicht von vornherein als Angriff auf das „bestehende Gute“ aufgefasst oder als Abwertung bisheriger Entscheidungen und Vorgehensweisen verstanden werden. Diese Fähigkeiten sind ebenso verlangt, wenn es gilt, den Mitarbeitern neue Wege nahe zu bringen oder sich mit langjährigen Mitarbeitern auseinander zu setzen, die sich schwer damit tun, die junge Chefin/ den jungen Chef zu akzeptieren.

Dieser Workshop bietet dazu besonders in folgenden Themen Anregungen und Auseinandersetzungsmöglichkeiten:

Inhalte:

  • Was bedeutet für mich Führung?
  • Wie finde ich „meinen eigenen Bereich/ Stil“?
  • Wie und wo grenze ich mich ab?
  • Welche Führungsstile und -formen kann ich im Alltag anwenden?
  • Bausteine der Mitarbeiterführung
  • Was ist meine (neue) Rolle in der Firmenhierarchie?
  • Wie gelingt mir der Wechsel der Rollen?
  • Wie können Eltern und „Kinder“ sich gemeinsam auf diese Zeit vorbereiten?
  • Welche Regelungen können getroffen werden?
  • Kommunikationsformen
  • Schwierige Gespräche meistern
  • Umgang mit (langjährigen) Mitarbeitern

Methoden:
Gespräch und –Diskussion, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Fallbeispiele
Angebot von Übungen in simulierter Praxis aus dem Alltag der Teilnehmenden

Referent:
Hans Behrendt


Raymond Wienströer

Telefon:
+49 (0)251 6061467
Telefax:
+49 (0)251 6061463
E-Mail:
wienstroeer@bvwl.de

Veranstaltungsort

Bochum